Endergebnis des Panoramabildes mit 360 Panorama

Panorama-Apps fürs iPhone im Test – Teil 2 360 Panorama-App

Im zweiten Teil unseres Panorama-App-Tests fürs iPhone möchten wir uns mit dem 360 Panorama von Occipital, für 0,79 Euro* beschäftigen.

Endergebnis des Panoramabildes mit 360 Panorama
Endergebnis des Panoramabildes mit 360 Panorama

Unter welchen Kriterien und Bedingungen wir die Apps getestet haben, kannst du im ersten Teil unseres Tests noch einmal nachlesen. Dort erfährst du auch, welche weiten Panorama-Apps wir getestet haben.

Teil 2) 360 Panorama

Zusammenfassung laut Beschreibung im App Store

Voraussetzungen

Kompatibel mit iPhone 3GS, iPhone 4, iPhone 4S, iPod touch (4. Generation), iPad 2 Wi-Fi und iPad 2 Wi-Fi + 3G.Erfordert iOS 4.0 oder neuer.

Beschreibung** (Auszug)

Mache überall fantastische 360° Panoramabilder.
360 Panorama macht dein iPhone, iPod Touch, oder iPad 2 zu einer vollwertigen 360° Panoramakamera.
Panoramabilder werden in wenigen Sekunden aufgenommen (…) Einfach die Kamera schwenken und im Display des iPhones beobachten, wie die Bilder nahtlos ineinander eingefügt werden (…)

Funktionen und der Test

360 Panorama erstellt das Bild anhand eines Rasters, das sich über die aufzunehmende Szene, welche das Panoramabild ergeben soll, legt.

Raster
Raster

Über dieses Raster sucht man sich zunächst einen Startpunkt, drückt die „Auslösetaste“ im Display, anschließend bewegt man die Kamera zum Beispiel von oben nach unten, dann folgend im Uhrzeigersinn zum nächsten Punkt der Szene und wiederholt den zuvor genannten Schritt. Dies macht man solange, bis man die komplette Szene eingefangen hat.

Die Aufnahmen der Bildteile erfolgen automatisch.

Hat man das Panorama komplett erfasst, drückt man noch einmal die „Auslösetaste“ im Display.

360 Panorama erstellt jetzt automatisch ein Panoramabild, das man sich anschließend auf dem Display des iPhones ansehen kann, es über den Server von 360 Panorama teilen kann (auch hier ist, wie bei DerManDar, eine Anmeldung bei den Herausgebern der App nötig), zum Beispiel per Twitter oder Facebook, teilt es per E-Mail oder man speichert über „Save“ das Panoramabild auf in dem Album (Camera Roll) des iPhones.

In der App kann man sich das Bild neben einer 360°-Ansicht zusätzlich ein einer Fischaugenoptik ansehen.

Das Panoramabild (unbeschnitten)

Ergebnis des Panoramabildes mit 360 Panorama (unbeschnitten)
Ergebnis des Panoramabildes mit 360 Panorama (unbeschnitten)

Das fertige Panoramabild eine Größe von 4096 × 1024 Pixeln, welches ebenfalls eine annehmbare Auflösung ist.

In dem Bild werden Exif-Daten gespeichert, unter anderem neben einem Geotag der Hersteller des Gerätes, hier natürlich Apple, der Gerätetyp, allerdings nur der Typ, ohne weitere Bezeichnungen, also iPhone und der die Bezeichnung App: Occipital 360 Panorama.

Die Aufnahme des Bildes war simpel und tatsächlich „schnell“ erledigt, allerdings kann man deutlich sehen, an welchen Stellen 360 Panorama die Bilder zu einem Panoramabild zusammenfügt. Diese Stellen erscheinen deutlich abgedunkelt.

Vergisst man eine Stelle, wie in unserem Beispiel unten, mittig zu sehen ist, erscheint ein weißer Fleck. Die App selbst bietet keine Möglichkeit, diese Stelle auszuschneiden.

Dies kann man nur über die iPhone eigenen Boardmittel im Album bewerkstelligen, oder zuhause am Computer, so wie unser Bild, am Anfang des Artikels. Dieses ist das gleiche Bild, wie das mit dem weißen Flecken, allerdings entsprechend beschnitten.

Bewertung

Positiv ist bei der App 360 Panorama von Occipital zu erwähnen, dass sie simpel zu bedienen ist.

Ebenfalls auf der positiven Seite verbucht die App aus unserer Sicht, dass sie die Exif-Daten abspeichert.

Auch als positiv zu bewerten ist, dass die Bilder an sich eine gewisse Schärfe und Genauigkeit besitzen und keine Kanten und Knicke in das Panorama einfügen, die so nicht vorhanden sind.

Negativ fallen aber auf, dass es keine Möglichkeit gibt, das Panoramabild in der App zu beschneiden, wenn Macken, wie in unserem Bild vorhanden sind.

Noch viel schwerer fallen die offensichtlichen Bildzusammenschnitte/-Überlappungen negativ auf, die viel dunkler als das restliche Bild erscheinen. Man erkennt daran genau, wie die Kamera bewegt wurde. Dieser Umstand macht das Bild hässlich und unbrauchbar.
Mag sein, dass es bei besserem Wetter nicht aufgefallen wäre, allerdings will man nicht nur bei Sonnenschein und blauem Himmel Bilder machen.

Wir geben daher  von  (zwei von fünf) möglichen Äpfeln.

Die  0,79 Euro*-App 360 Panorama von Occipital scheint vor allem etwas für gutes Wetter und idealen Lichtbedingungen zu sein.
Wer damit leben kann, dass nicht jedes Bild etwas wird, der sollte sich den Kauf dieser bei unseren zweitgünstigsten App im Test überlegen.

Lest morgen unseren Testbericht zu AutoStitch Panorama von Cloudburst Research, für 1,59 Euro* aus dem iTunes App Store.

 

* Preise jeweils zum Zeitpunkt des Reviews, spätere Abweichungen und Irrtümer von Preisen sind möglich.
** Freie Übersetzung des iTunes App Store-Werbetext, Die vollständigen Beschreibungen und Funktionen sind bitte aus dem App Store (360 Panorama von Occipital) zu entnehmen.